Lissabon, die schöne Stadt am Tejo

Eine Studienfahrt der Europa-Union nach Portugal

Gruppenfoto

In der Zeit vom 04.10. bis 09.10.2009 führte der Kreisverband Vechta der Europa-Union eine Studienfahrt nach Lissabon durch. Gespräche mit politischen Repräsentanten, ein Treffen im Europäischen Beobachtungs-Zentrum für die Drogenbekämpfung, ein Besuch im Parlament und eine Zusammenkunft mit dem stellvertretenden deutschen Botschafter verbanden sich u.a. mit der Besichtigung interessanter touristischer Anziehungspunkte z. B. auf einem abendlichen Bummel, einer Stadtrundfahrt und einem Ausflug in die Umgebung.
Helmut Backhaus, der Organisator der Fahrt, und der Kreisvorsitzende der Europa-Union, Wolfgang Zapfe, zeigten sich insgesamt sehr zufrieden über die gelungene Studienreise. Ob der Torre (Turm) de Belem, das Wahrzeichen Lissabons im manuelinischen Stil (portugiesische Variante der Spätgotik), von dem die portugiesischen Seefahrer einst mit ihren Karavellen zu den großen Entdeckungsfahrten in die nicht-europäische Welt in See stachen, oder das größte Meeresaquarium Europas ("Oceanario") im Park der Nationen, für die Besucher war es immer wieder faszinierend, Lissabons Sehenswürdigkeiten zu erfahren oder in die stimmungsvolle Atmosphäre eines Abends mit Fadogesang (melancholischer Gesang zu zwölfsaitiger Gitarre und Kontrabass) bei Kerzenschein einzutauchen. Besonders beeindruckte auch der Gang durch das Hieronymus-Kloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der portugiesischen Entdeckungen, seit 1983 Welterbe der Unesco, oder das Gulbenkian-Museum mit seiner einzigartigen Kunstsammlung, mit der Ausstellung orientalischen Kunsthandwerks und Werken europäischer Meister, ebenso wie das Nationalmuseum für Azulejos (glasierte Fliesen) und die anschließende alte Prunkkirche voller vergoldeter Wände und Decken.
Den Abschluss bildete eine Fahrt an die Küste, die "portugiesische Riviera", nach Sintra mit seinem urwüchsigen Schloss und dem westlichsten Punkt Europas ("Cabo da Roca") sowie nach Estoril mit seinen prächtigen Villen und Palästen, die früher vielfach den Exilort von Königen und Adeligen bildeten, heute aber jährlich Tausende von Besuchern anziehen.

[Verfasst von Helmut Backhaus]

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